Knochenaufbau - Kieferknochenaufbau

Parodontitis, Karies, Zahnfehlstellungen oder ein Unfall:

 

Zahnverlust kann viele Ursachen haben.

 

Fehlende Zähne können heutzutage mit Implantaten dauerhaft und nahezu perfekt ersetzt werden!

 

Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist ausreihend vorhandene Kieferknochensubstanz denn im Kieferknochen wird die künstliche Wurzel eines Implantats verankert.

 

Der Knochen im Kieferbereich bildet sich zurück, wenn er nicht belastet und beansprucht wird.

 

Wird also eine Zahnlücke nicht schnell und fachgerecht versorgt, hat dies fast immer den Verlust von Knochensubstanz zur Folge.

 

Das Setzen eines Implantats ist dann nur nach einem Knochenaufbau, auch als Augmentation bezeichnet, möglich.

 

Dabei unterscheidet man zwei Verfahren:

 

- Bei großen Knochendefekten ist eine vorrausgehende Augmentation nötig.

 

Dabei wird hauptsächlich körpereigener Knochen verwendet, der hinter dem letzten Zahn im Unterkiefer oder aus der Kinn-Region entnommen wird.

 

Bei dieser Methode kann das Implantat erst etwa 4 bis 6 Monate später gesetzt werden, weil das Knochenmaterial erst mit dem Kieferknochen verwachsen muss.

 

- Bei kleinen Knochendefekten kommt die gleichzeitige Augmentation zur Anwendung.

 

Dabei wird Knochenersatzmaterial oder Eigenknochen gleichzeitig mit dem Implantat eingesetzt.

Innerhalb von sechs bis zwölf Monaten wird das Ersatzmaterial dann vom eigenen Knochen durchwachsen.

 

Welche Methode angewendet wird, hängt von Ihren individuellen Gegebenheiten ab.

 

Die Phasen des Knochenaufbaus

Wo ein Zahn fehlt, bildet sich der Kieferknochen im Unterkiefer oder Oberkiefer zurück (Kieferknochenschwund).

 

Aber selbst bei geringem Knochenangebot ist eine Implantation in den meisten Fällen problemlos möglich:

 

Durch gezielten Kieferknochenaufbau –die sogenannte Augmentation oder Kieferaugmentation- werden die optimalen Voraussetzungen für eine Implantation geschaffen.

 

Als Patient mit Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes) sollten Sie vor der Implantation mit Ihrem Hausarzt sprechen. Wenn Sie medikamentös optimal eingestellt sind, steht der Implantation dem erfolgreichen Heilungsprozess jedoch nichts im Wege.

Infofilm zum Thema Kieferknochenaufbau

Infofilm zum Thema Knochenaufbau

Wie verläuft der zahnärztliche Knochenaufbau ab? Unser Infofilm (2,5 min) veranschaulicht alles zum Thema Kieferknochenaufbau.

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Sinusbodenelevation

Kieferaufbau durch Sinuslift

Ein gesundes Gebiss gleicht einer Allee von Bäumen.

Im Kiefer fest verwurzelt reihen sich die Zähne aneinander und wiederstehen so den täglichen Belastungen.

 

Auch das Implantat, die künstliche Zahnwurze, braucht genügend „Boden“, um auf Dauer festzuwachsen.

 

Voraussetzung ist, dass für das Einsetzen des Implantats genügend Knochensubstanz vorhanden ist.

 

Dies ist besonders im Seitenzahnbereich des Oberkiefers häufig nicht der Fall. Denn darüber befindet sich die mit Luft gefüllte Kieferhöhle.

 

Ein Mangel an Knochensubstanz im Kiefer kann entstehen durch:

  • Krankheiten wie Zahnbettschwund bzw. Paradontitis oder
  • die fehlende Beanspruchung nach Verlust eines Zahnes.

 

Die Höhe und Dicke des Oberkieferknochens reicht dann nicht für einen dauerhaften Halt des Zahnimplantats.

 

Um dem Implantat mehr Knochendichte und –substanz für seine dauerhafte Verankerung zu bieten, wendet der Implantologe den sogenannten Sinuslift an, also das Anheben des Kieferhöhlenbodens.

 

Wie wird der Sinuslift durchgeführt?

 

Zunächst ist eine Betäubung erforderlich. Sie wird abhängig vom Einzelfall entweder örtlich oder als Vollnarkose durchgeführt.

 

Nach der Betäubung wird der Kieferknochen an der Implantatstelle freigelegt.

 

Der Zahnarzt hat für den nächsten Schritt zwei Möglichkeiten: Mit speziellen Fräsen bereitet er entweder von unten kommend das Loch für das Implantat vor und durchstößt dabei den Boden der Kieferhöhle oder er bereitet von der Seite her ein Loch durch die Kieferhöhlenseitenwand.

 

In beiden Fällen wird danach mit einem speziellen Instrument die Kieferhöhlenschleimhaut vorsichtig angehoben.

 

Der Begriff „Sinuslift“ oder "Sinusbodenelevation" bezeichnet diesen Vorgang.

 

Dadurch entsteht zwischen der Kieferhöhlenschleimhaut und dem Boden der Kieferhöhle ein Hohlraum.

 

Dieser Hohlraum wird schrittweise mit Knochenspänen, Knochenersatztmaterial oder einer Mischung aus beiden gefüllt.

 

Wichtig ist die Resthöhe des vorhandenen, festen Oberkieferknochens:

 

Ist die Resthöhe zu gering, findet das Implantat zunächst keinen festen Halt. Man wartet hier, bis sich das eingefüllte Knochenmaterial zu festem Knochen umgewandelt hat.

 

Das Einsetzen des Implantats erfolgt dann nach 4 bis 6 Monaten.

 

Reicht die Resthöhe dagegen aus, findet das Implantat auf Anhieb festen Halt. Es kann direkt eingeschraubt werden.

 

Danach wird die Mundschleimhaut sorgfältig vernäht.

Nach ausreichender Einheilzeit kann das Zahnimplantat mit dem eigentlichen Zahnersatz –beispielweise einer Krone oder Brücke – bestückt werden.

 

Dank Sinuslift ist eine Kieferknochenverdickung möglich und damit ein dauerhaft stabiler Sitz und Halt des Zahnimplantats gewährleistet!

Infofilm zum Thema Sinuslift

Infofilm zum Thema Sinuslift

Wie verläuft der Sinuslift oder auch Sinusbodenelevation? Unser Infofilm (4,2min) veranschaulicht alles zum Thema Kieferaufbau durch Sinuslift.

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